Skip to content
[Auf ein Wort]

Dezember 2015 – Auf ein Wort…

Dezember 2015 – Auf ein Wort… published on

Liebe Geschwister und Freunde,

 

gut, dass wir auch in diesem Jahr wieder Weihnachten feiern können. Das ist nicht selbstverständlich, sondern eine unverdiente Wohltat. Wir können noch immer erwartungsvoll auf Jesus sehen, der uns Menschen in einer Weise beschenkt hat, die keineswegs so zu erwarten war. 

 

Mitten in diese Welt, die unter Krieg und Terror leidet, unter Angst, Hass, Gier und Neid, wo Hunger und Mangel verbreitet sind, aber auch die seltsame Kombination von Sattheit, Unzufriedenheit und Einsamkeit, mitten in Leiden und Krankheit, in allerlei große und kleine Sorgen und Probleme, – mitten hinein in dieses Gemenge hören wir aus der alten Bibel, wie in dunkler Nacht auf dem Hirtenfeld bei Bethlehem der himmlische Engelchor in überschäumenden Jubel ausbricht:

 

Ehre und Herrlichkeit sei Gott in der Höhe, und Friede auf der Erde für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht. (Lukas 2, 14)

 

Friede auf Erden? Friede hinter den Fassaden der Häuser, in Familien und Nachbarschaft? Friede im eigenen Herzen? Muss man da nicht oft feststellen: Fehlanzeige? Oder kann das doch funktionieren?

 

Der Friede, den die Engel besingen, kommt nicht aus unserer Welt. Diesen Frieden schenkt uns nur Jesus.

 

Jesus ist gekommen und hat uns zugesagt, dass wir von Gott maßlos und bedingungslos geliebt werden. Dafür hat er erst die Herrlichkeit des Himmels verlassen und dann sogar sein irdisches Leben dahingegeben. Wir können im Vertrauen auf Jesu Wort als Geliebte Gottes leben. Dann müssen wir nicht mehr aus der Angst heraus leben und handeln. Wir sind frei, zu machen was wir wollen, zum Beispiel Frieden miteinander. So wie Gott seine Hand nach uns ausstreckt, so können wir auch auf andere zugehen. Eigentlich braucht man nur damit anfangen, eigentlich …

 

Gesegnete Advents- und Weihnachtstage, erfüllt von Gottes Frieden!

 

Manfred Fischer