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August / September 2016 – Auf ein Wort …

August / September 2016 – Auf ein Wort … published on

Liebe Geschwister und Freunde,                                      

wie kann Gott solche Menschen überhaupt lieben? Terroristen, Ausbeuter, Diktatoren, kriminelle Banden, Betrüger, Mörder und alle anderen, die eher Angst und Hass auslösen? Und überhaupt alle Leute, die Gott verachten, sein Wort mit Füßen treten,  sein Reden zu ihrem Gewissen immerfort ignorieren?  Das Volk Israel, zu dem der Prophet Jeremia sprach, hatte sich ebenfalls von seinem Gott immer wieder abgewandt. Solange, bis Jerusalem zerstört war und die Überlebenden für 70 Jahre in die babylonische Gefangenschaft gerieten. Und doch hörte Gott nicht auf, sich ihnen zuzuwenden und an seine Liebe zu erinnern: 

Ich habe dich schon immer geliebt. Deshalb habe ich dir meine Zuneigung bewahrt. (Jeremia 31,3) 

Und wie kann Gott uns heute lieben? Denn statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist es besser, ihn umzudrehen und auf uns selbst zu richten. In Gottes Augen sind wir von Natur aus genau so große Sünder wie andere.  Schränken wir also sein Heil bitte nicht ein auf Leute, die uns passen.   Gottes Liebe fordert mich zum Staunen heraus. Besonderes wenn ich daran denke, dass er mich so sehr liebt, dass er für mich seinen Sohn dahin gegeben hat.  Gottes Segen beim Nachdenken und auch für die kommenden beiden Monate!

Manfred Fischer