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Oktober 2016 – Auf ein Wort…

Oktober 2016 – Auf ein Wort… published on

Liebe Geschwister und Freunde,
Jeder Bergwanderer freut sich, wenn er im Gebirge irgendwo Steinböcken
begegnet und sie in der freien Natur beobachten kann. Dort gehören sie
hin und stehen auch zu Recht unter Naturschutz.
In der Gemeinde stehen die „Steinböcke“ – ja gibt es denn hier so etwas?
– aber nicht unter Naturschutz. Gott will nämlich an ihrem Wesen etwas
entscheidend verändern!
Steinböcke haben große Hörner, die sind – wie Stein – hart, kantig, scharf
und verletzend. Denn Steinböcke wollen nichts zu nahe an sich
herankommen lassen, sie möchten auf sicherer Distanz bleiben.
Gott aber möchte, dass wir als Christen nicht hart und kalt sind, sondern
warm und lebendig, ganz und gar, innen und außen. Deshalb fängt er mit
der Veränderung am Herzen an. Wer sich nach Jesus ausstreckt, erfährt,
wie dieser mit seinem Geist das Leben erfüllt. Das ist keine harte
Operation, sondern permanente Veränderung durch die Liebe Gottes. In
seiner Gegenwart erfahren wir geradezu eine neue Dimension: Wir können
hier in Raum und Zeit mit Gott leben. Und wir können froh Gottes Liebe
weitergeben. Wir können ermutigen, wo Angst herrscht und wir können
auf eine lebendige Hoffnung hinweisen, wo andere resignieren wollen.
Weil Jesus für uns persönlich am Kreuz gestorben ist, weil er den Tod
überwunden hat, weil er auferstanden ist und lebt.
Gott ist mit seiner Arbeit der Veränderung und Erneuerung mit uns noch
längst nicht fertig; er hat sich da noch viel vorgenommen.
Er will uns segnen und auch zum Segen für andere gebrauchen.
Das ist doch Grund zur Freude…
Manfred Fischer