Skip to content
[Auf ein Wort]

November 2017 Auf ein Wort…

November 2017 Auf ein Wort… published on

Liebe Geschwister und Freunde,

nach dem goldenen Oktober folgt nun der November. Die Pracht der Natur wird zunehmend saft- und kraftlos. Alle ihr bunte Schönheit verfällt. Sie ist vergänglich und todgeweiht. Die Tage werden trüber, grauer, dunkler. Der Winter kommt näher. Auch ein Monat mit Gedenktagen auf den Friedhöfen. Mancher wird da nachdenklicher oder gar niedergeschlagen. Wir spüren mehr unsere eigene Schwäche und Vergänglichkeit.

Der Apostel Paulus war kein Schwächling, sondern ein Draufgänger und Abenteurer für das Evangelium. Er machte lange Reisen, wurde wiederholt gesteinigt, erlitt mehrmals Schiffbruch, wurde immer wieder verhaftet, aber er lies sich nicht aufhalten. Er setzte sein Leben ein für die frohe Botschaft von Jesus Christus. Solche Leute braucht das Reich Gottes doch.
Aber auch er hatte Momente, wo er unter all den Lasten, Gefahren, Anfeindungen und Verfolgungen an seine Grenzen kam. Hinzu kam eine körperliche Einschränkung, die ihm zu schaffen machte. Wie gerne wäre er davon befreit worden, um unbelastet weitermachen zu können. Und was geschah?

Im Gebet hörte Paulus mehrfach ganz deutlich Gottes Stimme:

Meine Gnade ist alles, was du brauchst.
Denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.
(2. Korinther 12, 9 – NGÜ)

Auch wir kommen manchmal an Grenzen, wo wir erkennen: Ich bin schwach.
Aber Jesus ist allmächtig. Er ist sogar von den Toten auferstanden. Aus Liebe zu dir und mir hat der gelebt, ist für uns gestorben und hat den Tod besiegt. Das gibt Mut und Hoffnung.
Deshalb vertraue ich darauf, dass er gerade dann, wenn wir ihn brauchen, uns ganz nahe sein will. Du kannst immer wieder neu erleben, dass er bei dir wohnen und dich verändern will. Gottes Stärke wird sich so bestätigen und unsere Anbetung vertiefen.

Wir alle können Gottes Nähe und seine Kraft neu erleben.
Sei gesegnet!

Manfred Fischer